Angefangen Aufzuhören

bedeutet für uns, gewohnte Denkweisen und Verhaltensmuster zu hinterfragen und alte, ausgediente Pfade bewusst hinter uns zu lassen.
Wir wollen Neues wagen und dich an unseren kleinen und großen Abenteuern teilhaben lassen.

Ein Paradies in Österreich – Dr. Ruediger Dahlkes Gesundheitsressort TamanGa

Ich liege im blühenden Klee und genieße die wärmende Juni-Sonne auf meiner Haut. Das Wasser im Schwimmteich plätschert friedlich vor sich hin, unzählige Vögel singen ihre Lieder, im Gras zirpen die Grillen und summende Hummeln fliegen von einer Blüte zur nächsten. Das idyllisch angelegte Ressort TamanGa in der Südsteiermark lädt wirklich zum „Da Sein“ ein.

Das Gemeinschaftsprojekt

„DaSeinsZeit ist ein Angebot für Menschen, die den Einklang mit Natur und Körper erfahren wollen. Die einen Perspektivenwechsel suchen. Für Aus-, Um-, Ab-, und Aufsteiger. Zur Aus- und Orientierungszeit. Zum Nach- und Vordenken. Zum Lernen. Zum Durchatmen und Erden.“
So beschreibt Christoph, der Leiter des gemeinnützigen Vereins „WerteWandel e.V.“, das Projekt DaSeinsZeit. Von Frühling bis Herbst bietet die DaSeinsZeit seinen Besuchern Übernachtung mit bio-veganer Vollverpflegung auf dem 11 Hektar großen TamanGa-Gelände. Es stehen Einzel-, Doppel- und Mehrpersonenzimmer, sowie Wohnmobilstellplätze und Zeltmöglichkeiten zur Verfügung. (Preise und weitere Infos findest du hier)
Die DaSeinsZeit ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und lebt vom Mitwirken aller Bewohner. Jeder Gast bringt sich  nach eigenen Interessen für ca. 2 Std pro Tag in die Bereiche Küche oder Bio-Garten ein. Dabei stehen den Gästen die festen Mitarbeiter zur Seite, die sich mit den jeweiligen Bereichen auskennen und wertvolles Wissen vermitteln können. Die gemeinsamen Tätigkeiten sind ein perfekter Eisbrecher und so lernen sich alle sehr leicht kennen und ein tolles Gemeinschaftsgefühl entsteht. Wer schon einmal Gast der DaSeinsZeit war, hat auch die Möglichkeit sich als Mitarbeiter (gegen Kost und Logis) zu bewerben.

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Alleinlage inmitten der Natur

BLOG_Reisebericht-Tamanga_8Am Hang säumen sich hölzerne Wohnhäuser, dazwischen führen Gehwege bis hoch zu einem prächtigen Nutzgarten. Daneben laden vier Naturschwimmteiche zum Baden ein. Stilvolle Pagoden dienen als schattiger Ort zum Verweilen oder Meditieren. Auf einer angrenzenden Weide tummeln sich ein paar freundliche Schafe, die sich gerne füttern lassen. Weiter unten befinden sich das Haupthaus mit großer Küche und Essraum, einem unbeschreiblich schönen Außensitz-bereich, einer Bibliothek und einem Lese- und DVD-Zimmer. Darunter liegen die Rezeption, ein kleiner Laden, der große Seminarsaal und weitere Wohnungen.
Am Fuße der Anlage gibt es eine gemütliche Sauna, Tischtennis, eine Werkstatt und einen kleinen Kräuterladen. An mehreren Stellen auf dem Gelände laden gemütliche Schwebeliegen zum schwerelosen Entspannen ein und Statuen von Buddha und Shiva aus Bali, sowie handgemachte Holzfiguren eines lokalen Künstlers verschönern die Anlage. Dieses paradiesische Fleckchen Erde bietet ausgiebig Gelegenheit, die Ruhe und Schönheit der Natur zu genießen.

Hochwertige Unterkunft

Die Gästeklause, die Marco und ich bewohnen, ist klein aber fein. Bewusst einfach gehalten, dient das sehr saubere Zimmer mit modernem und stilvollen Bad und WC als wohliger Rückzugsort. Dank einer nachhaltigen Bio-Bauweise und dem direkten Blick auf ein großes Stein-Mandala und einen Fischteich unterhalb des Fensters, bietet uns die Unterkunft ungleich mehr Qualität als Quantität.

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Bio-vegane Köstlichkeiten

Unsere „DaSeins“-Tage beginnen jeden Tag mit einem leckeren Frühstück aus Broten, verschiedenen Aufstrichen, Rohkost aus dem Garten und frisch gekochtem Porridge. Zu trinken gibt es Kaffee mit Reis- oder Sojamilch, hausgemachten Kräutertee sowie gefiltertes und vitalisiertes Wasser (über den ganzen Tag). Zusammen mit den anderen Gästen und den Mitarbeitern essen wir auf dem unglaublich schönen Balkon mit Blick in die Baumwipfel. Es fühlt sich nahezu an, wie im Regenwald.
Das köstliche Mittagessen wird um 13 Uhr serviert. Es gibt jeden Tag ein anderes hausgemachtes, warmes Gericht, zum Beispiel gefüllte Zucchini in Tomaten-Paprikasoße mit Kartoffelstampf oder Polentapizza mit verschiedenen Gemüsen. Dazu gibt es Salate mit selbstgemachtem Dressing und frischen Kräutern und oft auch noch ein süßes Dessert, beispielsweise Carobkuchen auf Erdbeerspiegel oder frische Johannisbeercreme mit Blüten.
Abends gibt es dann immer eine frisch gekochte Suppe, zum Beispiel köstliche Bergenländische Gemüsesuppe, sowie Abendbrot. Der Großteil der Zutaten wird direkt vor der Zubereitung im eigenen Bio-Garten geerntet und auch sonst werden nur hochwertige Bio-Zutaten verwendet. Das schmeckt man einfach und bietet eine Essensqualität, die ich so aus der Stadt nicht kenne. Mit frischen Blättern, Kräutern und essbaren Blüten gewürzt und dekoriert, wird so jedes Essen zu einem wahren Augen- und Gaumenschmaus.

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Gemeinschaft leben und Ruhe genießen

Vor oder nach dem Mittagessen ist Gelegenheit, sich in den Bereichen Küche oder Garten mit einzubringen. Ungefähr zwei Stunden pro Tag soll jeder Gast mitwirken und nicht Wenige verbringen von sich aus noch viel mehr Zeit im Garten beim Unkraut jäten, beim Kochen oder beim Holz hacken. Als leidenschaftliche Köchin und Bäckerin bin ich jeden Tag beim Zubereiten des Mittagessens mit Freude dabei und kann auch meine eigenen Ideen verwirklichen.

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Abgesehen von den Essenszeiten und der täglichen Mithilfe, ist der restliche Tag frei von Programm und bietet jedem Gast die Freiheit, das zu tun, was er/sie gerade möchte. Die Natur bietet sich an zum Sonnen und Verweilen, zum Schwimmen in den Teichen (ob mit oder ohne Badekleidung), zum Wandern und zum Lesen (es steht eine große Bibliothek zur Verfügung). Auch die Sauna kann gegen eine kleine Gebühr genutzt werden. Man kann sich Filme aus der bunten Sammlung von 700 DVDs und Videos ausleihen und im Gemeinschaftsraum anschauen. Gelegentlich gibt es Angebote wie Yoga, Meditation oder andere Kurse. Und auch jeder „DaSeins“-Gast darf seine Kenntnisse und Interessen einbringen und mit den anderen teilen. Mehr Bilder und Neuigkeiten findest du auf der Facebookseite der DaSeinsZeit.

Anreise mit dem Zug

BLOG_Reisebericht-Tamanga_30Die Zugfahrt von Nürnberg bis zum Zielbahnhof „Ehrenhausen“ war überraschend angenehm, mit 2-3 mal Umsteigen, und trotz einer Gesamtdauer von fast 9 Stunden ziemlich entspannt. Auch preislich war der Zug unschlagbar: mit dem Europa-Spezial haben wir nur 39 Euro pro Person und Einzelfahrt gezahlt. Nur um die Versorgung während der Fahrt sollte man sich vorher kümmern, da die Auswahl an veganen Gerichten im Zug nicht allzu sehr überzeugt und es beim Umsteigen an den Bahnhöfen meist schwierig ist, schnell etwas zu finden. Wir hatten jedenfalls ein riesiges, leckeres Fresspaket dabei und konnten unsere Fahrt so entspannt genießen. Am Bahnhof „Ehrenhausen“ holte uns dann Christoph, der sympathische Leiter der DaSeinsZeit mit dem Auto ab. Die Abholung kostet 5 Euro, man kann auch ein Taxi nehmen.
Die umliegende Gegend ist bekannt für seinen guten Wein und bietet neben vielen Buschenschanken zum Wein trinken, auch wunderschöne Ausflugsmöglichkeiten zum Spazieren, Fahrrad fahren oder Wandern.

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1 Comment

  1. Das klingt alles echt voll toll ?

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