Angefangen Aufzuhören

bedeutet für uns, gewohnte Denkweisen und Verhaltensmuster zu hinterfragen und alte, ausgediente Pfade bewusst hinter uns zu lassen.
Wir wollen Neues wagen und dich an unseren kleinen und großen Abenteuern teilhaben lassen.

Autor: Karin (Seite 1 von 6)

Meine natürliche Haarpflege – vegan, nachhaltig und plastikfrei

Seit unserem Neustart im Januar 2016 haben Marco und ich unseren Alltag in vielen Bereichen einfacher, nachhaltiger und kostengünstiger gestaltet. So hat auch im Badezimmer der Minimalismus Einzug gehalten. Beim Thema Haarpflege hat Marco wortwörtlich „ganz kurzen Prozess“ gemacht. Er hat seinen Kopf vor zwei Jahren kurz geschoren und rasiert sich seitdem immer mit einem elektrischen Haarschneider die Haar selbst. Friseurbesuche und Shampoo, Adé!

Ich hingegen, hänge mehr an meinen langen Haaren. Also kam das für mich nicht in Frage 😀 Trotzdem wollte ich meine Haarpflege vereinfachen, besonders in Hinblick auf unsere erste längere Reise nach Indien. Im Gemeinschaftsprojekt „Sadhana Forest“ das wir dort besuchten, dürfen nämlich keine gewöhnlichen Shampoos verwendet werden. Da dort beim Waschen alles direkt in die Natur abfließt, sollen nur biologisch abbaubare Waschmittel benutzt werden. Natürlich gibt es solche Produkte im Naturkosmetiksortiment auch zu kaufen. Doch ich wollte sehen, ob es nicht noch einfacher geht, nämlich ganz ohne Haarshampoo.

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Meine Liebe für grüne Smoothies

Heute möchte ich meine große Begeisterung für grüne Smoothies mit euch teilen! Ich erzähle, wie ich mich trotz anfänglicher Abneigung in sie verliebt habe und zeige euch ein einfaches Grundrezept zum Ausprobieren.

Keine Liebe auf den ersten Blick

Meine erste Begegnung mit dem grünen Getränk hatte ich, als meine Mutter kurz nach mir auch vegan wurde und anfing, ihr gewohntes  Frühstücksmüsli durch Smoothie zu ersetzen. Sie mischte Wildkräuter aus ihrem Garten mit verschiedenen Früchten und war ganz begeistert. Als ich es probierte, fand ich es ganz ok, aber umhauen konnte es mich nicht. Ich war noch nie ein wirklich großer Fan von Obst und schon gar nicht zum Frühstück. Ich hatte schon früh morgens immer Hunger auf etwas Salziges wie Brot mit pikanten Aufstrichen. Noch dazu war so ein Smoothie für mich überhaupt nicht sättigend genug. Wenn ich den trank, bekam ich nach ein, zwei Stunden gleich schon wieder Hunger. Und auch etwas Richtiges zu Kauen fehlte mir, um den Smoothie als volle Mahlzeit wirklich ernst nehmen zu können.

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Alles Anders – Mein Start in die neue Saison mit Baby

Heute ist der 1. März und damit der 1. Tag der DaSeinsZeit-Saison für dieses Jahr. Genauer gesagt, könnte man es „Vorsaison“ nennen, denn zunächst haben wir gerade nur unsere festen Teammitglieder und neue Teambewerber hier in TamanGa. Die „wirkliche“ Saison für Gäste und Seminargruppen beginnt dann am 5. April.

Trotzdem bedeutet es für mich konkret, dass ab jetzt endlich wieder mehr Leben am Platz ist. Dass nun viele liebe Menschen kommen, wir gemeinsam arbeiten, essen und Freizeit verbringen. Und das freut mich sehr. Denn der letzte Winter war für mich leider sehr einsam und traurig…

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Karins Kursangebot in TamanGa 2018

Das neue Jahr ist da und noch ist alles ruhig bei uns. TamanGa genießt seinen wohlverdienten Winterschlaf und ich die Zeit als frischgebackene Mama von meinem kleinen Engel Leon.

Doch die Vorbereitungen für die kommende Saison sind schon im Gange. Ab April startet unsere wunderbare DaSeinsZeit wieder. Dieses Jahr biete ich neben verschiedenen Koch- und Backkursen, auch regelmäßige Vegane Infoabende sowie Workshops zur Dunstan Babysprache an. Hier sind alle Termine und Kursdetails für euch!

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Mein neues Herzensthema: „Dunstan Babysprache“

Vor Kurzem hab ich voll auf mein Bauchgefühl gehört und einfach gemacht, was sich richtig anfühlte. Obwohl mein Verstand sagte, dass es überstürzt und unvernünftig sei. Und wie das so ist, wenn man dem Leben vertraut, klappte letztendlich alles wie am Schnürchen. Und das Wagnis hat sich für mich definitiv gelohnt, denn ich habe ein neues Herzensthema gefunden, das mich total begeistert! Wovon ich hier spreche? Ich erzähl’s dir!

Die „Dunstan Babysprache“

Ich weiß nicht mehr genau wieso, aber aus irgendwelchen Gründen war ich im Internet auf etwas sehr Spannendes gestoßen. Und zwar das Konzept der „Dunstan Babysprache“, mit dem Eltern ihre Neugeborenen verstehen lernen. Ich entdeckte ein Interview mit der Entdeckerin Priscilla Dunstan, die ihre Methode in der berühmten amerikanischen Talkshow von Oprah Winfrey vorstellt.

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Unsere Lotusgeburt und Plazenta-Erdweihe

In meinem Artikel Vorbereitungen für eine natürliche Geburt hatte ich ja bereits angekündigt, dass wir für unser Baby eine sogenannte „Lotusgeburt“ planten und was uns dazu bewegt hatte. Bei dieser Methode wird die Nabelschnur nicht, wie oft üblich, direkt bei der Geburt abgeschnitten. Stattdessen wird bei der Lotusgeburt gewartet bis die Plazenta geboren ist und mindestens bis die Nabelschnur komplett auspulsiert hat, bevor man die Schnur abtrennt – wenn man sie überhaupt abtrennt. Eine „volle Lotusgeburt“ bedeutet nämlich, dass man mehrere Tage wartet bis die Nabelschnur ganz von selbst abfällt anstatt abgetrennt zu werden.

Drei Frauen hatten mir davon erzählt und es mir ans Herz gelegt. Für mich fühlte es sich von Anfang an richtig an! Nach der Lektüre von „Placenta – The forgotten Chakra“ machte es auch einfach nur Sinn. Auch gefiel mir, dass die Plazenta bei dieser Methode so gewertschätzt wird. Und das Wichtigste war für mich, dass ich nicht von außen in den Abnabelungsprozess meines Kindes eingreife. Besonders seit ich Folgendes erfahren hatte: Das Baby erschafft die Plazenta selbst aus seinen eigenen Zellen! Es ist sein eigenes Organ mit dem es sich mit seiner Mama austauschen kann. Zehn Monate lang hat dieses Organ mein Baby in der Gebärmutter ernährt und geschützt. Es ihm direkt nach der Geburt zu entreißen, fühlte sich für mich nicht richtig an. Stattdessen wünschte ich mir, dass mein Kind in Ruhe loslassen darf. Deswegen die Lotusgeburt!

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Unser Wochenbett – Die ersten Tage zu dritt

Unser 1. Tag

Nach unserer wunderschönen Hausgeburt am Nachmittag, kuschelten Marco, Leon und ich ganz entspannt im Bett. Ich fühlte mich wie auf Wolke Sieben!

Fleißig übten Leon und ich das Stillen. Dabei die richtige Position zu finden, damit er richtig andockt, fiel mir noch recht schwer. Ich war allein schon unsicher, wie ich den süßen Zwerg überhaupt anfassen und hochheben soll. Er kam mir so klein und zerbrechlich vor! Da seine Nabelschnur auch noch verbunden war, musste außerdem immer die Plazenta mitbewegt werden. (Mehr zur sogenannten „Lotusgeburt“ berichte ich in Kürze). Zum Glück waren Marco und ich aber ein gutes Team und halfen uns da gegenseitig. Gleichzeitig bewegte immer Einer von uns das Baby und der Andere die Plazenta. So klappte es gut.

Schon wenige Stunden nach der Geburt luden wir die ersten beiden Besucher ein. Unsere Freunde und DaSeinsZeit-Teammitglieder Janine und Heiko freuten sich riesig, Leon als Erste begrüßen zu dürfen. Vor allem da wir sie zuvor „gewarnt“ hatten, dass wir im Wochenbett vielleicht erst einmal unsere Ruhe brauchen könnten. Wir hatten ja nicht gewusst, wie die Geburt verlaufen würde und wollten die Erwartungen unserer Freunde lieber niedrig halten. Doch jetzt wo alles so gut gegangen war, wollten wir die Freude gerne sofort mit ihnen teilen. Als sie kamen beglückwunschten sie uns und begrüßten den kleinen Leon. Ich war voller Freude und Stolz über unser kleines Wunder. Da sie uns aber nicht stören wollten bei unserer ersten Zeit zu dritt, hielten sie den Besuch ganz kurz.

Vor lauter Hochgefühlen merkte ich dann erst sehr spät abends,  dass ich Hunger bekam. Nachdem ich vor der Geburt zuletzt um 6 Uhr morgens einen Snack gegessen hatte, freute ich mich dann sehr über ein ausgiebiges Abendessen im Bett.

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Fazit: Unsere Erfahrung mit Hypnobirthing

Wie bereits in meinem Geburtsbericht erwähnt, haben Marco und ich uns mithilfe des „Hypnobirthing“-Konzepts auf die Geburt unseres erstens Kinds vorbereitet. Nun möchte ich noch einmal rückblickend teilen, wie unsere Vorbereitung aussah und was uns besonders geholfen hat.

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Wie ich mein Kind auf die Welt atmete…

Wie ich euch bereits im Artikel „Vorbereitungen für eine natürliche Geburt“ erzählt hatte, planten wir für unser Baby eine Hausgeburt in Begleitung unserer Hebamme. Während der Schwangerschaft hatten wir uns dafür mit der Hypnobirthing-Methode vorbereitet. Sieben Tage nach dem errechneten Geburtstermin, am 18. August 2017, war es dann so weit. Unser Sohn Leon Louis wurde in nur 3,5 Stunden bei uns zu Hause im schönen TamanGa geboren <3

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Unsere vegane und nachhaltige Babyausstattung

Wer uns oder unseren Blog schon ein wenig kennt weiß, dass uns bewusstes Konsumverhalten sehr wichtig geworden ist. Vor über einem Jahr haben wir uns von unserem alten Leben mit Jobs, festem Einkommen und täglichem Konsum verabschiedet und den Sprung in etwas ganz Neues gewagt.

Unser Weg zum bewussteren Konsum

Früher kauften und besaßen wir viel mehr Dinge als wir brauchten, zum Beispiel unnötig viel Kleidung, Wohnungseinrichtung und ein eigenes Auto. Für all diese Dinge hatten wir obendrein unzählige Versicherungen am Laufen und so war der Großteil unseres Einkommens am Ende des Monats schon wieder weg. Doch obwohl wir „viel“ hatten, fühlten wir uns nicht wirklich erfüllt. Wie wir mit unserem unüberlegten Konsum darüber hinaus das Leben anderer Menschen, Tiere und die Umwelt beeinflussen, wurde uns auch erst schrittweise klar. Langsam aber kontinuierlich stellten wir unseren Lebensstil immer mehr in Frage. Und als die Zeit reif war, entschieden wir uns, neue Wege zu gehen. Falls du mehr über diesen neuen Lebensweg erfahren willst, erfährst du hier mehr: Unser Einstieg in den Ausstieg

Jetzt leben wir sehr viel einfacher, kaufen sehr viel weniger und alles ist übersichtlicher. Heute überlegen wir uns gut, was wir wirklich brauchen und wo wir es beziehen wollen. Dadurch sind wir viel näher an unseren echten Bedürfnissen. Was wir nämlich wirklich wollen, ist mit Geld nicht zu erreichen.  Zum Beispiel uns frei fühlen, das pure Leben mit all seinen Chancen und Abenteuern wahrnehmen, jeden Tag unsere Werte leben, ein gutes Gewissen haben, Zeit haben, Dinge tun die wir gerne tun, Neues probieren, Dinge hinterfragen, Anderen und der Umwelt Gutes tun… Das alles lässt sich mit einem minimalistischeren Lebensstil für uns viel leichter erreichen.

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